Der Ausschuss für Planung und Hochbau
Wann immer in Braunschweig ein neues Baugebiet entwickelt wird, werden die entsprechenden Vorlagen im Ausschuss für Planung und Hochbau (kurz: APH) beraten. Dies gilt sowohl für neue Wohngebiete als auch für Erschließung neuer Gewerbeflächen in der Stadt Braunschweig. Damit ist der APH der Ausschuss, in dem die wichtigsten Weichen für die künftige bauliche Stadtentwicklung gelegt werden.
In den letzten Jahren stand hierbei angesichts einer angespannten Lage auf dem Braunschweiger Wohnungsmarkt die Schaffung von neuem Wohnraum im Vordergrund. Etliche neue Wohngebiete wurden auf den Weg gebracht, so z.B. im Bereich der Neuen Nordstadt (Jütenring), in Wenden (Wenden-West), im Westlichen Ringgebiet (Feldstraße/Kälberwiese), im Lindenberg (ehemalige Heinrich der Löwe Kaserne), in Rautheim (Rautheim-Möncheberg) und in Querum (Holzmoor-Nord), um nur einige der größeren Neubaugebiete zu nennen.
Die GRÜNE Ratsfraktion ist mit einem Team von drei Ratsmitgliedern im Ausschuss für Planung und Hochbau vertreten. Unsere Co-Fraktionsvorsitzende Lisa-Marie Jalyschko ist die planungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion und stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Planung und Hochbau. Daneben konnten wir zwei Bürger*innenmitglieder benennen, die sich intensiv an den Diskussionen im Ausschuss und der fraktionsinternen Meinungsbildung beteiligen.
Ein Übersicht über alle Mitglieder des Ausschusses für Planung und Hochbau gibt es auf den Internetseiten der Stadt Braunschweig. Über den offiziellen Sitzungskalender der Stadt Braunschweig können außerdem die aktuellen Termine und die dazugehörigen Tagesordnungen, mit allen Themen, die bei der jeweiligen Sitzung behandelt werden, abgerufen werden.
Unser Team
Die Grundlagen
Auch bei der Entwicklung neuer Baugebiete gibt es zahlreiche für uns verbindliche rechtliche Regelungen, an die wir uns bei der Aufstellung eines Bebauungsplan halten müssen sowie Konzepte und Planungsgrundlagen, die wir uns in Braunschweig selbst gegeben haben. Hier eine Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
- das Baugesetzbuch (BauBG)
- das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP)
- die Niedersächsische Bauordnung (NBauO)
- das Wasserhaushaltsgesetz (WHG)
- das Integrierte Klimaschutzkonzept 2.0 (IKSK 2.0)
- das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK)
- die Leitlinie „Klimagerechte Bauleitplanung“.
Auf der Grundlage dieser Regelungen bemühen wir uns in den Diskussionen mit den anderen Ratsfraktionen und der Verwaltung darum, möglichst nachhaltige Baugebiete auf den Weg zu bringen, die sich an hohen Standards in Bezug auf Umwelt- und Klimaschutz sowie nachhaltiges Wassermanagement orientieren.
Aktuelle Beiträge
- Wohnungsbauturbo: Verwaltungsvorlage gefährdet Sozial- und Umweltstandards
Die Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sieht den Verwaltungsvorschlag zur Umsetzung des „Wohnungsbauturbos“ kritisch. Lisa-Marie Jalyschko, Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Planung und Hochbau dazu: „Die Verwaltung legt keinen Kriterienkatalog für die Genehmigung eines… Wohnungsbauturbo: Verwaltungsvorlage gefährdet Sozial- und Umweltstandards weiterlesen - Sachstand zum Planungsfortschritt Bahnstadt angesichts der Novelle des Allgemeinen Eisenbahngesetzes
Anfrage der GRÜNEN Ratsfraktion Eingereicht zur Sitzung des Ausschusses für Planung und Hochbau am 29. April 2026 Bereits zur Sitzung des Ausschusses für Planung und Hochbau am 05. Februar 2025… Sachstand zum Planungsfortschritt Bahnstadt angesichts der Novelle des Allgemeinen Eisenbahngesetzes weiterlesen - Sachstand zum Thema Energetische Quartierskonzepte
Anfrage der GRÜNEN Ratsfraktion Eingereicht zur Sitzung des Ausschusses für Planung und Hochbau am 29. April 2026 In einer Pressemitteilung vom 26. November 2025 weist das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung… Sachstand zum Thema Energetische Quartierskonzepte weiterlesen - Wohnbaulandentwicklung im Flächennutzungsplan und im Regionalen Raumordnungsprogrammvon Dr. Frank Schröter Neben dem Flächennutzungsplan (FNP) wird die Siedlungsentwicklung auch vom Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) des Regionalverbandes Großraum Braunschweig (RVB) beeinflusst. Hier wird zwischen folgenden Siedlungsentwicklungen unterschieden: (1) Zentrale… Wohnbaulandentwicklung im Flächennutzungsplan und im Regionalen Raumordnungsprogramm weiterlesen
- Erstellung eines Entsiegelungskatasters nach § 19 Abs. 1 NKlimaG
Anfrage der GRÜNEN Ratsfraktion Eingereicht zur Sitzung des Ausschusses für Planung und Hochbau am 04. März 2026 Das Niedersächsische Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes und zur Minderung der Folgen des Klimawandels… Erstellung eines Entsiegelungskatasters nach § 19 Abs. 1 NKlimaG weiterlesen


