Vermeidbar und verantwortungslos aber gewollt: SPD und CDU streichen Regiobusse für Braunschweig

Jalyschko ergänzt: „Es entsteht der Eindruck, dass SPD und CDU die Kürzungen beim ÖPNV-Angebot billigend in Kauf nehmen. Das ist Verkehrspolitik von gestern, die mit sozialer Verantwortung kaum vereinbar ist. Die Leidtragenden sind diejenigen, die auf ein verlässliches Busangebot angewiesen sind.“

Gleichzeitig sieht die Grüne Ratsfraktion noch Spielräume, um die Folgen der Entscheidung abzufedern: „Die Landräte und unser Oberbürgermeister verweisen gerne auf die Verantwortung des Landes. Sicherlich ist da noch Luft nach oben – aber es ist nicht so, dass das Land bislang untätig war. Aus der Niedersächsischen Kommunalfördergesetzverordnung erhält Braunschweig rund 19 Millionen Euro für Investitionsprojekte. Werden diese Mittel gezielt und sinnvoll eingesetzt, könnte der städtische Haushalt entlastet und rund drei Millionen Euro freigemacht werden – genug, um das bisherige Regiobus-Angebot für die nächsten Jahre zu sichern. Diese Chance darf nicht ungenutzt bleiben“, erläutert Köhler.