Wichtiger Schritt für mehr bezahlbaren Wohnraum: 30 %-Quote kommt!

In Braunschweig soll es bald mehr bezahlbaren Wohnraum geben. Das hat der Verwaltungsausschuss am 17. Mai 2022 mit großer Mehrheit beschlossen. Abgestimmt wurde dort über einen Änderungsantrag der SPD, der GRÜNEN und der FRAKTION.BS. Dieser gemeinsame Antrag war bereits im Ausschuss für Soziales und Gesundheit am 4. Mai 2022 sowie im Ausschuss für Planung und Hochbau (APH) am 11. Mai 2022 auf positive Resonanz gestoßen. Für alle in Entwicklung befindlichen und zukünftigen Bau- bzw. Wohngebiete soll nun eine Quote von mindestens 30 % sozialem Wohnungsbau in Form von preisgebundenem Wohnraum ausgewiesen werden.

Der SPD-Ratsherr und planungspolitische Sprecher Burim Mehmeti (Mitglied im APH) kommentiert: „Wir leisten so einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Wohnraumknappheit und werden damit unserer sozialen Verantwortung gerecht. Menschen mit geringem Einkommen haben es auf dem Wohnungsmarkt bekanntlich schwerer als finanziell besser gestellte Mieter*innen. Angesichts der großen Herausforderungen muss die Politik auch auf der kommunalen Ebene hier die richtigen Rahmenbedingungen setzen. Mit dem „Bündnis für Wohnen“ und dem „kommunalen Handlungskonzept für bezahlbaren Wohnraum“ ist unsere Stadt da bereits recht gut aufgestellt. Und doch gilt es, Angebot und Nachfrage ständig im Blick zu behalten und bei Bedarf nachzusteuern, wie wir das aktuell auf den Weg bringen.“

Am 24. Mai 2022 befasst sich der Rat der Stadt Braunschweig abschließend mit dem genannten Vorstoß. SPD und GRÜNE rechnen auch dort mit einer breiten Mehrheit für den gemeinsamen Antrag.