Grüne Ratsfraktion begrüßt Lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus

Die Grüne Fraktionsvorsitzende Leonore Köhler, ebenfalls Mitglied im Ausschuss für Vielfalt und Integration, äußert sich dazu wie folgt: „Am Frankfurter Platz zeigt sich deutlich, dass die rechtsextreme Szene mittlerweile konstant an ihrer Vernetzung und Ausweitung durch Hass und Angstmacherei mit NS-Bezug arbeitet. Hier wird offensichtlich, was mittlerweile ein gesamtgesellschaftliches Phänomen ist und nicht mehr allein auf ein in sich geschlossenes rechtsextremes Milieu zurückzuführen ist. Wie Populismus in rechte Parolen übergehen kann, haben u. a. die Bewegung der Corona-Leugner*innen und der militante Teil der Bauernproteste gezeigt. Verwiesen sei auch auf zunehmende Anfeindungen – bis hin zu Gewalttaten wie jüngst in Dresden – gegen Politiker*innen und hetzerische Kampagnen auf Social Media. Um dieser gefährlichen und demokratiefeindlichen Entwicklung konsequent zu begegnen braucht es mehr als vereinzelte Aktionen und wiederkehrende Gegendemos.“

Cristina Antonelli-Ngameni abschließend: „Deshalb stehen wir voll und ganz dahinter, dass Braunschweig ein grundlegendes Handlungskonzept für Vielfalt, Toleranz und Demokratie braucht, welches Rassismus und Rechtsextremismus in den Fokus nimmt. Wir brauchen wirksame Maßnahmen für diverse Handlungsfelder, z. B. Schule, Jugendhilfe, Politische Bildung, Kultur und Sport. Mit der Gruppe Die FRAKTION.BS sowie der SPD-Fraktion sind wir schon im Gespräch, um möglichst politisch geschlossen vorzugehen und einen gemeinsamen Antrag für den Ausschuss für Vielfalt und Integration am 22. Mai 2024 vorzulegen.“