SPD und GRÜNE initiieren ein Festivalgelände für Braunschweig

Mehmeti und Böttcher: „Die Kulturszene in Braunschweig benötigt ein geeignetes Open-Air-Gelände“

Die Ratsfraktionen von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben ein Festivalgelände für Braunschweig beantragt. Innerhalb eines Jahres soll eine Standortsuche erfolgen, in deren Rahmen verschiedene Flächen auf ihre Tauglichkeit als Gelände für Open-Air-Veranstaltungen untersucht werden. Der Antrag wurde zunächst in den Ausschüssen für Kultur und Wissenschaft und für Planung und Hochbau vorberaten und soll auf der Ratssitzung am 24. Mai final verabschiedet werden.

Burim Mehmeti, der planungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, verweist auf den Anspruch von Braunschweig als urbanem und kulturellem Zentrum: „Bislang gibt es in Braunschweig, der zweitgrößten Stadt in Niedersachsen, kein Open-Air-Gelände, welches die lärmemissions- und bauordnungsrechtlichen Standards sowie die nachbarschaftlichen Voraussetzungen erfüllen kann und somit rundum als Veranstaltungsgelände nutzbar ist. Für eine Stadt dieser Größe sehe ich hier dringenden Handlungsbedarf.“ Kulturelle Veranstaltungen seien ein maßgeblicher Attraktivitätsfaktor und auch Magnet für Besucher*innen aus dem Umland.

Der rot-grüne Antrag sieht vor, dass die Stadt bis Ende 2022 den Ratsgremien einen Zwischenbericht und eine grobe Kostenschätzung für mögliche Standorte vorlegen soll. Des Weiteren soll das Festivalgelände sowohl für kleinere als auch für große Veranstaltungen nutzbar sein.