Sabine Kluth

Porträt Sabine Kluth
© Grüne Ratsfraktion Braunschweig | Sabine Kluth

Verantwortung und Kontinuität

Wir gestalten unsere Straßen, Plätze, Parks und Quartiere nach den Mobilitäts‑ und Wohlfühlbedürfnissen, die wir heute als zukunftsfähig ansehen. Damit schaffen wir den Rahmen, der uns und künftige Generationen prägen und beeinflussen wird.
Im Bewusstsein dieser Verantwortung engagiere ich mich seit 5 Jahre im Rat, war bei Gesprächen mit vielen Bürger*innen, habe in die Beschlüsse unsere grünen Positionen eingebracht, reinverhandelt und vertreten. Das war nicht immer leicht. Dank der guten Zusammenarbeit in der Fraktion war und ist viel möglich. Politik ist kein Sprint, sondern ein Dauerlauf. Kontinuität ist wichtig! Ich möchte die wichtigen Themen der nachhaltigen und sozialen Mobilität und lebenswerten Quartiere in die Umsetzung bringen. Meine guten Kontakte zu Menschen in Braunschweig, zu Lobbygruppen, anderen demokratischen Parteien und in die Verwaltung bieten für mein politisches Engagement gute Anknüpfungspunkte.

Mobilität

Mit dem Beschluss des Mobilitätsentwicklungsplans (MEP) ist der strategische Rahmen für die Entwicklung der Mobilität für alle Verkehrsmittel bis 2035 in unserer Stadt gesetzt. Nun geht es um die Umsetzung. Dieser Prozess braucht kritische und kreative Begleitung, damit viele Menschen bessere Rahmenbedingungen haben um häufiger zu Fuß, mit dem Fahrrad, Bus und Bahnen unterwegs sein können. Förderung und Ausbau benötigen angemessene Haushaltsmittel, auch bei schwieriger Wirtschaftslage. Mobilität für Viele ist Daseinsvorsorge, davon bin ich überzeugt.
Einige Beispiele für Themen, die mir besonders am Herzen liegen: Entwicklung von Fußwegestandards, Umsetzung des „Ziele und Maßnahmenkatalog Radverkehr“ (u.a. ein durchgehend sicheres Veloroutennetz für Menschen 8-80 Jahre und qualitätsvolle Fahrradstraßen), Stadtbahnausbaukonzept sowie ein Gesamtkonzept Parken.
Durch mein Engagement im Ausschuss für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben, sowohl als Ausschussvorsitzende als auch als Mitglied im MEP-Beirat konnte ich unsere grüne Agenda u.a. zur Verkehrswende maßgeblich voranbringen.

Stadtplanung und Hochbau

Lebenswerte Quartiere zeichnen sich dadurch aus, dass sich Menschen dort wohlfühlen, dass öffentliche Räume ansprechend gestaltet, klimaangepasst sind und vielfältig genutzt werden können. Gestaltung und Nutzungsmischung fördern die Identifikation, den Zusammenhalt und eine positive Aneignung des Quartiers.
Dies gilt für Bestandsquartiere, z.B. im Rahmen der Förderung Soziale Stadt im Westliches Ringgebiet, bei Überplanungen innerstädtischer Gebiete, z.B. das Gelände der ehemaligen Holwedeklinik, BOMA+ (Bohlweg, Magniviertel), bei Neubauarealen, wie Rautheim-Möncheberg oder bei der Revitalisierung von Industrieflächen am Hauptgüterbahnhof. Das für Braunschweig neue Instrument der Konzeptvergaben ermöglicht es, städtische Grundstücke nach qualitätsvollen Kriterien zu veräußern, aktuelles Beispiel „Wilhelmstraße Nord“.
Als Architektin habe ich meine Fachexpertise im Ausschuss für Planung und Hochbau, im Gestaltungsbeirat und auch als Jurymitglied bei Wettbewerben für bessere Lebensqualität und Klimaanpassung einbringen können.