Burkhard Plinke

Porträt Dr. Burkhard Plinke
© Grüne Ratsfraktion Braunschweig | Dr. Burkhard Plinke

Wer ich bin und warum ich Politik mache

Ich bin Burkhard Plinke, Mitglied des Rates der Stadt Braunschweig und des Stadtbezirksrates 130 Mitte, Jahrgang 1956, wohne am Rande der Innenstadt und habe daher alles, was eine Großstadt bietet, fast vor meiner Haustür. Bis vor einigen Jahren habe ich in der angewandten Forschung für Holz und Holzwerkstoffe gearbeitet. Die Gründung der Grünen habe ich 1982 selbst miterlebt – seitdem kann ich nicht anders und setze mich ein für einen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft, damit alle Menschen (und nicht nur wir glücklichen im friedlichen Mitteleuropa) eine lebenswerte Zukunft haben und uns nicht Klimawandel, Superreiche und autoritäre Machthaber die Freiheit,den Platz und die Ressourcen für ein gutes Leben nehmen. Und wenn ich das gerade nicht mache, dann treibe ich Sport, um gesund zu bleiben, und reise dorthin, wo es Natur und Kultur zu erleben gibt – vorzugsweise mit Bahn und Fahrrad.

Meine Themen und Schwerpunkte

  • die Verkehrswende in Braunschweig – Wenn wir die Klimaziele ernst nehmen, muss unsere zukünftige Mobilität hauptsächlich zu Fuß oder per Fahrrad, Bus oder Bahn erledigt werden. Autos haben natürlich ihren Platz, aber sie sollten nur die Lücken im Verkehrssystem des Umweltverbundes schließen und nicht das Stadtbild dominieren und zuviel Flächen für sicheren Fuß- und Radverkehr oder Begrünung beanspruchen. Denn weit mehr als die Hälfte der täglichen Wege legt man in Braunschweig schon heute ohne Auto zurück, und mehr als ein Fünftel aller Haushalte hat keins zur Verfügung. Also müssen wir vor allem Radverkehrsanlagen und das ÖPNV-Angebot ausbauen –Verkehrspolitik ist nämlich auch Sozialpolitik.
  • die gut organisierte Stadt – Das Zusammenspiel zwischen Verwaltung und städtischen Gesellschaften ist wichtig, damit es Infrastruktur, Kultur,öffentliche Dienstleistungen und auch Hilfe für Menschen gibt, die es brauchen – aber alle, die das leisten, müssen auskömmlich finanziert sein und gleichzeitig demokratisch kontrolliert werden durch uns gewählte Ratsmitglieder.
  • die resiliente Stadt – Wir kennen es inzwischen auch bei uns: Der Klimawandel bringt mehr Hitzeepisoden und Hochwasserereignisse mit sich. In der Stadtplanung brauchen wir daher Entsiegelung und Begrünung – also Pocketparks statt Parkplätze, und wer mit dem Auto in die Stadt will, sollte in den Tiefgaragen parken.

Es ist dort bunt und vielfältig – wenn man durch die Fußgängerzone geht und den Menschen zuhört, hat man schnell ein halbes Dutzend Sprachen im Ohr. Auf drei Quadratkilometern sind Handel, Wandel, Essen, Trinken, Kultur und Geschichte versammelt. Und in 15 Minuten bin ich zu Fuß mittendrin.

Bis 2 km Entfernung zu Fuß, bis 20 km per Fahrrad oder Öffi, bis 2000km per Bahn. Manchmal auch mit einem Auto mit grünen Schäfchen drauf.

Z.B. Sven Stricker: „Sörensen macht Urlaub“, Herfried Münkler „Macht im Umbruch“, Volker Kutscher „Rath“, Viktor Klemperer „LTI“, Andreas Knie „Wo kommen bloß die vielen Autos her …“

Ja, seit der Promotion 2012 an der TU Dresden zum Thema „Vermessungvon Holzspänen mit Bildarbeitung“. Was ich als Holzforscher so gemacht habe, steht hier.


Meine Tätigkeiten im Rathaus

Als Ratsmensch repräsentiere ich grüne Politik in den Gremien (siehe „Politische Aufgaben und Ämter“), die Entscheidungen des Rates vorbereiten und in denen die öffentlichen fachlichen Diskussionen rund um Verkehrswende, Verkehrsplanungen, ÖPNV, die Organisation der städtischen„Blaulicht“-Dienste, die städtischen Finanzen, den „Konzern Stadt“ und die wirtschaftliche Entwicklung stattfinden.