Sanierung des Wasserspielplatzes Muldeweg rückt näher – Grünes Engagement zeigt Wirkung

Leonore Köhler

Mit einem interfraktionellen Antrag setzt sich die Grüne Ratsfraktion dafür ein, die fehlenden 500.000 Euro für die dringend notwendige Sanierung des Wasserspielplatzes Muldeweg in der Weststadt bereitzustellen.

Leonore Köhler, Co-Fraktionsvorsitzende sowie finanzpolitische Sprecherin, erklärt dazu: „Schon lange haben wir den desolaten Zustand des Wasserspielplatzes am Muldeweg thematisiert. Bereits im November letzten Jahres haben wir beantragt, Landesmittel für die Sanierung des Spielplatzes zu nutzen. Leider hat die Ratsmehrheit dies damals abgelehnt. Aber nun hat sich unsere Hartnäckigkeit ausgezahlt und wir freuen uns, dass endlich auch SPD und CDU mit uns an einem Strang ziehen, um den Wasserspielplatz zu sanieren. Dass wir jetzt gemeinsam prüfen lassen, wie ein Weg gefunden werden kann, die Finanzierungslücke zu schließen, ist ein wichtiges Signal für die Kinder, Familien und die gesamte Weststadt.“

„Der Wasserspielplatz ist seit Jahrzehnten ein beliebter Treffpunkt in der Weststadt. Viele Familien haben keinen Garten oder können sich keinen Sommerurlaub leisten. Am Wasserspielplatz können sie eine kostenlose Auszeit verbringen und bekommen eine Abkühlung – gerade in Zeiten zunehmender Hitzesommer ist das unverzichtbar. Gute Politik misst sich daran, ob sie die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ernst nimmt. Hier geht es nicht um ein Nice-to-have, sondern um einen elementaren Beitrag zur sozialen Infrastruktur und zur Klimaanpassung in unserer Stadt. Der Wasserspielplatz soll schnellstmöglich wieder ein Ort sein, an dem Kinder und Familien aus unterschiedlichen Stadtteilen zusammenkommen. Denn genau solche Orte braucht eine wachsende und vielfältige Stadt“, betont Köhler.

Die Grüne Ratsfraktion erwartet, dass die Finanzierungsfrage schnell geklärt wird: „Sollte die Verwaltung bei der Prüfung keine freien Mittel für die Sanierung finden, können wir uns als letzte Möglichkeit auch vorstellen, zusätzliche Gelder aus der Haushaltsdeckungsreserve freizugeben, damit die Arbeiten endlich starten können”, so Köhler abschließend.

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